Benjamin Farmer, dein VersicherungsmaklerBenjamin FarmerVersicherungsmakler · Chiemgau
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Arbeitskraft & Vorsorge

Berufsunfähigkeit, Unfallschutz und Altersvorsorge – für Angestellte, Handwerker und Selbstständige in der Region.

Warum die Arbeitskraft dein größter Wert ist

Wer mit 30 Jahren ein durchschnittliches Einkommen hat, verdient bis zur Rente oft weit über eine Million Euro brutto. Fällt diese Arbeitskraft durch Krankheit oder Unfall weg, springt der Staat nur begrenzt ein. Wer nach dem 1. Januar 1961 geboren ist, hat keinen gesetzlichen Berufsschutz mehr. Die volle Erwerbsminderungsrente gibt es nur, wenn du keinen Beruf mehr als drei Stunden am Tag ausüben kannst – egal, ob du vorher als Schreinermeister oder als Bürokraft gearbeitet hast. Viele Selbstständige haben gar keinen Anspruch. Ob du als Selbstständiger rentenversicherungspflichtig bist, klärt die-rentenpflicht.de.

Berufsunfähigkeitsversicherung: worauf es ankommt

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich mindestens sechs Monate lang zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst. Wichtig sind der Verzicht auf die abstrakte Verweisung (was das bedeutet), eine Rente, die zum tatsächlichen Bedarf passt, und eine Laufzeit bis zum Rentenbeginn. Die Gesundheitsfragen im Antrag müssen vollständig und wahr beantwortet werden. Werden Vorerkrankungen verschwiegen, kann der Versicherer später vom Vertrag zurücktreten – genau dann, wenn die Rente gebraucht wird. Mehr: Berufsunfähigkeitsversicherung im Chiemgau.

Handwerk und körperliche Berufe

Für Dachdecker, Zimmerer, Pflegekräfte oder Landwirte ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung teurer und manchmal nur mit Einschränkungen zu bekommen. Dann lohnt der Blick auf Alternativen: Eine Grundfähigkeitsversicherung zahlt, wenn bestimmte Fähigkeiten wie Gehen, Heben oder Sehen verloren gehen. Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung zahlt, wenn du gar nicht mehr arbeiten kannst. Eine Unfallversicherung ergänzt, ersetzt die Berufsunfähigkeitsversicherung aber nicht – die meisten Fälle von Berufsunfähigkeit entstehen durch Krankheiten wie Rückenleiden, psychische Erkrankungen oder Krebs, nicht durch Unfälle. Siehe BU für Handwerker und Unfallversicherung.

Beamte: Dienstunfähigkeit ist ein eigenes Thema

Beamte werden nicht berufsunfähig, sondern dienstunfähig – darüber entscheidet der Dienstherr. Eine normale Berufsunfähigkeitsversicherung leistet in diesem Fall nicht automatisch. Nötig ist eine echte Dienstunfähigkeitsklausel. Besonders wichtig ist sie für Beamte auf Widerruf und auf Probe: Wer vor Ablauf von fünf Dienstjahren dienstunfähig wird, hat in der Regel noch keinen Anspruch auf Ruhegehalt und wird in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Ausführlich in der Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte.

Altersvorsorge: die Lücke kennen

Die gesetzliche Rente allein deckt bei den meisten nur einen Teil des letzten Einkommens. Wie groß die Lücke ist, zeigt die jährliche Renteninformation. Daneben gibt es staatlich geförderte Wege, die betriebliche Altersversorgung über den Arbeitgeber und die private Vorsorge. Für Selbstständige ist die Basisrente interessant, weil die Beiträge steuerlich absetzbar sind. Welcher Weg passt, hängt von Einkommen, Steuersatz und Lebensplanung ab.

Häufige Fragen zu Arbeitskraft & Vorsorge

Ab wann zahlt eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf voraussichtlich mindestens sechs Monate lang zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst. Viele Tarife zahlen rückwirkend ab Beginn der Berufsunfähigkeit.

Reicht eine Unfallversicherung statt einer Berufsunfähigkeitsversicherung?

Nein. Die Unfallversicherung zahlt nur nach Unfällen. Die meisten Berufsunfähigkeiten entstehen durch Krankheiten wie Rückenleiden, psychische Erkrankungen oder Krebs – dafür leistet sie nicht.

Was tun, wenn ich Vorerkrankungen habe?

Eine anonyme Risikovoranfrage über einen Makler klärt vorab, zu welchen Bedingungen Versicherer annehmen würden, ohne dass ein Antrag gestellt oder eine Ablehnung gespeichert wird.

Wann sollte man eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

Möglichst früh. Der Beitrag hängt vom Eintrittsalter und vom Gesundheitszustand beim Antrag ab. Wer jung und gesund abschließt, sichert sich günstigere Bedingungen für die gesamte Laufzeit.

Diesen Ratgeber schreibt Benjamin Marcel Farmer, Versicherungsmakler (§ 34d GewO). Die Beiträge informieren allgemein und ersetzen keine Beratung im Einzelfall. Vermittle ich einen Vertrag, zahlt das Versicherungsunternehmen mir dafür eine Courtage – Einzelheiten stehen in der Erstinformation.